Sibylle FendtHolzbachtal, nothing, nothing

Sibylle Fendt

Holzbachtal, nothing, nothing

2015 – 2018

Sibylle Fendt porträtiert männliche Geflüchtete in einer abgelegenen Unterkunft im Schwarzwald. Sie ist drei Jahre lang regelmäßig ins Holzbachtal gereist und hat die Männer in ihrem gleichförmigen Alltag begleitet. Um nach Deutschland zu gelangen, haben sie viel riskiert. Die Natur ist das einzige, was sich in ihrer Umgebung verändert. Ihre Hoffnungslosigkeit wird durch die einsame Stille des Schwarzwalds verstärkt und erzählt indirekt von den Lockungen und Enttäuschungen des „Mythos Europa”.

Sibylle Fendt

1974 geboren in Karlsruhe.
1993–1995 Magisterstudium der Kunstgeschichte, Soziologie und Philosophie an der Universität Karlsruhe.
1996–2002 Fotografiestudium an der Fachhochschule Bielefeld bei Roman Bezjak.
2003 Joop Swart Masterclass, Word Press Photo Foundation.
2004–2006 Gaststudium an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Wolfgang Tillmans.
2008–2019 Dozentin an der Ostkreuzschule für Fotografie, Berlin.
Seit 2010 Mitglied bei OSTKREUZ.
2012 Publikation Gärtners Reise, Kehrer, Heidelberg.
Seit 2019 Verwaltungsprofessorin an der Hochschule Hannover im Fachbereich Fotojournalismus und Dokumentarfotografie.
2020 Gruppenausstellung Trauern, Kunsthalle Hamburg; Publikation Holzbachtal, nothing, nothing, Kehrer, Heidelberg.
Sibylle Fendt lebt und arbeitet in Berlin.