Espen EichhöferPapa, Gerd und der Nordmann

Espen Eichhöfer

Papa, Gerd und der Nordmann

2017 – 2020

Espen Eichhöfer thematisiert in der Arbeit sein persönliches Verständnis von Heimat, indem er sich seiner norwegischen Familie und dem in den norwegischen Wäldern abgelegenen Geburtsort zuwendet. Die Einzelbilder verdichten sich zu einer Erzählung über das Erleben der eigenen Herkunft und spiegeln seine Zweifel am konsistenten Heimatbegriff. Zugleich sind sie eine Reflexion über Themen wie nationale Zugehörigkeit und den derzeit wieder aufkeimenden Nationalismus in Europa. Eichhöfer wuchs am Niederrhein auf und lebt in Berlin.

Espen Eichhöfer

1966 geboren in Nesbyen, Norwegen.
1992–2000 Kommunikationsdesignstudium mit Schwerpunkt Fotografie an der Universität Duisburg-Essen bei Angela Neuke und Bernhard Prinz.
2001/2002 Dokumentarfotografie Förderpreis der Wüstenrot Stiftung.
2005 Körber-Foto-Award.
Seit 2006 Mitglied bei OSTKREUZ.
2008 Artist in Residence, Goethe-Institut, Manila.
2011 und 2017 Förderung, VG Bild-Kunst-Stipendium.
2014 Gruppenausstellung Was war und was ist, Museum Folkwang, Essen.
2017 Stipendium der Fritt Ord Stiftung, Norwegen.
2020 Gruppenausstellung und Co-Kurator Das illegale Bild im f³ — freiraum für fotografie, Berlin.
Espen Eichhöfer lebt und arbeitet in Berlin.