Ute Mahler · Gruppenausstellung in Köln

Ute Mahler ist in der Sammlungsausstellung „Zweimal Deutschland um 1980“ im Museum Ludwig mit Porträtfotografien vertreten. Diese zeigt eine Auswahl von Fotografien aus Ost- und Westdeutschland, die um das Jahr 1980 entstanden sind. Die Arbeiten von insgesamt sieben Fotograf:innen geben Einblicke in gesellschaftliche und alltägliche Lebenswelten beider deutscher Staaten, die von unterschiedlichen politischen und wirtschaftlichen Systemen geprägt waren.

Weitere, in der Ausstellung vertretene Fotograf:innen sind Derek Bennett, Christiane Eisler, Karl Kugel, Henry Maitek, Evelyn Richter und Erasmus Schröter.

Laufzeit: 18.4. bis 11.10.26

Ort: Sammlung Fotografie, Museum Ludwig, Köln

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U. Mahler & W. Mahler · Einzelausstellung in Frankfurt a. M.

Die Galerie Peter Sillem in Frankfurt präsentiert in Kooperation mit der Galerie Springer Berlin Ute Mahler und Werner Mahlers erste, unter gemeinsamer Autorenschaft realisierte Arbeit, die „Monalisen der Vorstädte“ (2008– 2010), in einer Einzelausstellung.

Ausgehend von Leonardo da Vincis Porträt begegneten die Mahlers in den Vorstädten von Reykjavik, Liverpool, Minsk, Berlin und Florenz jungen Frauen auf der Suche nach Identität, Zugehörigkeit und ihrem Platz in der Welt. In einer bewusst reduzierten, klassischen Bildsprache halten die Schwarzweiß-Porträts einen Moment des Dazwischen fest – einen Zustand, in dem alles noch möglich scheint.

Eröffnung: 24.4.26, 18 Uhr in Anwesenheit von Ute Mahler & Werner Mahler

Laufzeit: 25.4. bis 6.6.26

Ort: Galerie Peter Sillem, Frankfurt

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Ute Mahler & Werner Mahler · Einzelausstellung in Portugal

Das Goethe-Institut Lissabon präsentiert mit „Lissabon ’87/88 – Stadtfotografien von Ute Mahler und Werner Mahler“ eine Open Air-Ausstellung auf der Praça dos Restauradores, im Zentrum der portugiesischen Hauptstadt.

1987 und 1988 unternahmen Ute Mahler und Werner Mahler gemeinsam mit dem Autor Wolfgang Kil zwei Reisen nach Lissabon, um die Stadt und ihre Menschen für ein Reisebuchprojekt des Leipziger Brockhaus Verlages zu fotografieren und zu beschreiben. Es war für die damals in der DDR schon bekannten Fotograf:innen eine seltene Gelegenheit, einen Blick vor den Eisernen Vorhang werfen zu können. Zwei Jahre später fiel die Berliner Mauer, die DDR wurde aufgelöst, und das Buchvorhaben gerat in Vergessenheit. Die Fotografien und Kontaktabzüge wurden erst 2021 wiederentdeckt und ein Jahr später im Verlag Hartmann Books veröffentlicht.

Das von den Mahlers vor fast 40 Jahren eingefangene Porträt Lissabons zeigt eine Gesellschaft im Wandel – eine Sichtweise, die heute neue Resonanz erhält. 

Eröffnung: 4.5.26, 18 Uhr in Anwesenheit von Ute Mahler & Werner Mahler

Laufzeit: 4. bis 29.5.26

Ort: Praça dos Restauradores, Lissabon

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Sibylle Fendt · Einzelausstellung in Kassel

Die Sonderausstellung „dazwischen. Du, das Leben und die Endlichkeit“ im Museum für Sepulkralkultur in Kassel gestaltet sich fortlaufend neu und bietet darüber Raum für verschiedene künstlerische Positionen.  

Ab Anfang Mai ist in diesem Rahmen Sibylle Fendts Arbeit „Bevor es so weit ist“ in einer Einzelausstellung zu sehen, die sich Menschen widmet, die in absehbarer Zeit zuhause sterben werden, bzw. die als „austherapiert“ gelten. Sibylle Fendt hat über einen Zeitraum von achtzehn Monaten siebzehn Menschen kennengelernt und deren letzte Lebensphase mit der Kamera begleitet: Menschen, die sich entschieden haben, zu Hause zu sterben – in vertrauter Umgebung, im Beisein bekannter Gesichter.

Sterben ist ein (Tabu-)Thema, mit dem sich jede:r einzelne irgendwann auseinandersetzen muss. Sibylle Fendt zeigt mit dieser Arbeit einen Abschnitt des Lebens, den viele Menschen so lange wie möglich ausklammern möchten. Ihre sozial engagierte Fotografie legt den Finger auf eine empfindliche Stelle – doch muss dort überhaupt eine Wunde sein?

Das gleichnamige Buch ist 2025 im Kehrer Verlag erschienen.

Eröffnung: 6.5.26, 19 Uhr

Laufzeit: 7.5. bis 1.11.26

Ort: Museum für Sepulkralkultur, Kassel

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Sebastian Wells · Panel-Diskussion in Chemnitz

Gemeinsam mit dem Ukrainian Decolonial Glossary, der Pochen Biennale und dem Solomiya Magazin hat Sebastian Wells das Programm des Panels „Von Brandmauern und Grabenkämpfen / Breaking the Deadlock“ mit organisiert. Dieses ist Teil des diesjährigen Pochen-Symposiums „Erbengemeinschaft?“.

Das Symposium besteht aus einer alternativen Stadtführung durch Chemnitz, einem Workshop und einer Podiumsdiskussion mit Roman Horbyk (Zürich), Dariia Kuzmych (Kyjiw) und Dr. Piotr Kocyba (Leipzig), das sich mit der zunehmenden politischen Blockade in ganz Europa befasst. Indem die Diskussion Perspektiven aus Kontexten wie dem russisch-ukrainischen Krieg und der deutschen Politik zusammenführt, betrachtet sie die Blockade als Raum für kritische Reflexionen.

Datum: 10.5.26, 17:30 bis 19 Uhr 

Ort: Momentum, Am Rathaus 8, Chemnitz

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Sibylle Bergemann und Ute Mahler · Gruppenausstellung

Sibylle Bergemann und Ute Mahler sind Teil der in Zusammenarbeit mit Kito Nedo für die Kunstsammlung Neubrandenburg konzipierten Ausstellung „Wohnkomplex – Neubrandenburg“. Diese widmet sich einem Architektur- und Lebensmodell, das die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg wie kaum eine andere in Deutschland prägt: dem Plattenbau.

Die Ausstellung untersucht mit Positionen der jüngeren Kunstgeschichte und Gegenwartskunst, wie dieser Wohn- und Bautyp bis heute in Stadtlandschaft und Gesellschaft nachwirkt. Vor dem Hintergrund der rasant voranschreitenden Wohnungsnot in Deutschland liefert die Ausstellung auch Bezüge zu einer der großen gesellschaftspolitischen Herausforderung der Gegenwart.

Eröffnung: 13.5.26, 17 Uhr 

Laufzeit: 14.5. bis 2.8.26

Ort: Kunstsammlung Neubrandenburg

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Sibylle Bergemann · Gruppenausstellung in Dresden

Sibylle Bergemanns bekannte Serie „Das Denkmal“ ist Teil der Schau „Produktive Unruhe. Eine Ausstellung zu Kunst und Publikum der Kunstausstellungen der DDR in den Achtziger Jahren“ in der robotron-Kantine Dresden. Diese Ausstellung nimmt die IX. und X. Kunstausstellung als größte und meistbesuchte Überblicksausstellung der DDR wie auch die Alternativkultur der 1980er Jahre als Resonanzraum gesellschaftlicher Veränderungen in den Blick.

Eine Ausstellung des Kunsthauses Dresden in Zusammenarbeit mit dem ifa-Institut für Auslandsbeziehungen und der Wüstenrot-Stiftung.

Eröffnung: 20.5.26, 19 Uhr 

Laufzeit: 21.5. bis 26.7.26

Ort: robotron-Kantine, Dresden

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Jörg Brüggemann · Book Talk in Berlin

Jörg Brüggemann wird seine kürzlich als Buch bei Hartmann Books erschienene Arbeit „Tres Viajes“ in der Fotobuchandlung Bildband vorstellen. Die gleichnamige Ausstellung war bis vor wenigen Wochen in der Galerie Robert Morat zu sehen. Während des kostenfrei zugänglichen Talks wird es über Instagram eine Live-Übertragung geben.

Datum: 28.5.26, 18 bis 22 Uhr; Beginn des Talks um 19 Uhr

Ort: Bildband, Berlin

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Gruppenausstellung in Berlin

Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags bringt die Sonderausstellung „Ostgebiete / Ziemie Zachodnie“ im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung renommierte Fotograf:innen aus Deutschland und Polen in einen visuellen Dialog über Erinnerung, Identität und Transformation. Aktuelle, teils eigens für die Ausstellung entstandene fotografische Positionen von den OSTKREUZ-Fotograf:innen Annette Hauschild, Thomas Meyer, Linn Schröder, Ina Schoenenburg und Heinrich Völkel werden neben Arbeiten von Karolina Gembara, Katarzyna Mirczak, Filip Piotrowicz, Natalia Poniatowska und Wojtek Sienkiewicz zu sehen sein.

Im Zentrum dieser Ausstellung stehen deutsch-polnische Perspektiven auf einen gemeinsamen Erinnerungsraum in Polen. Für viele Deutsche sind die ehemaligen „Ostgebiete“ des Deutschen Reiches mit Flucht und Vertreibung verbunden, mit der Erinnerung an den Verlust von Heimat und dem Fortleben dieser tiefgreifenden Erfahrungen in unzähligen Familiengeschichten. Sie sind Teil eines kollektiven Gedächtnisses, das Identitäten hierzulande bis heute prägt. Aus polnischer Sicht bedeuten die „Ziemie Zachodnie“ – die Westgebiete nach 1945 – etwas Anderes: Zuziehende waren selbst oft aus dem Osten vertrieben worden und trugen die Erfahrung der deutschen Besatzung in sich. Es ging um Ankommen in der Fremde, einen schwierigen Neuanfang und eine von Deutschen geprägte Region, die erst langsam zur Heimat wurde. Die Perspektiven sind grundverschieden und doch untrennbar miteinander verflochten.

Die künstlerischen Arbeiten dieser Fotograf:innen aus beiden Ländern zeigen, wie sich Spuren eines bis heute sichtbaren und spürbaren Prozesses, der durch Aneignung und Abschiednehmen gekennzeichnet ist, in Landschaften, Architekturen und familiären Erzählungen beiderseits der Oder eingeschrieben haben.

Eröffnung: 28.5.26, 18:30 Uhr

Laufzeit: 29.5.26 bis 17.1.27

Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin

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Sebastian Wells · Teilnahme am Fotofestival in Sarajevo

Als Teil des Sarajevo Photography Festivals wird Sebastian Wells in einem performativen Vortrag seine Arbeit „Arena“ vorstellen, die sich mit Olympischen Spielen in den letzten 10 Jahren beschäftigt und kürzlich als Buch bei Spector Books erschienen ist. Der genaue Termin des Vortrags wird auf der Festivalwebseite bekannt gegeben.

Opening Week: 1. bis 30.6.26

Ort: Sarajevo  

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Tamara Eckhardt · Festivalbeteiligung in Frankreich

Tamara Eckhardt ist mit ihrer Arbeit "La vie en rose" bei dem Festival "Mesnographies", das in dem ländlichen Ort Les Mesnuls im Westen von Paris stattfindet, vertreten.

Für „La vie en rose“ begleitet Tamara Eckhardt seit mehreren Jahren eine Gemeinschaft von Frauen in der ländlichen Rosenregion von Kalaat M’Gouna in Marokko. Die Arbeit erzählt vom Leben von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf weibliche Solidarität sowie auf die symbolische Kraft der dort wachsenden Damaszenerrose.

Laufzeit: 6.6. bis 19.7.26

Ort: Parc municipal de Les Mesnuls

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Sibylle Bergemann · Einzelausstellung in Göppingen

Die Kunsthalle Göppingen zeigt aktuell eine in Kooperation mit dem Estate Sibylle Bergemann realisierte Einzelausstellung der Fotografin mit dem Titel „Sibylle Bergemann. Fotografie 1966-2010“.

Sibylle Bergemann (1941–2010) hat über mehr als vier Jahrzehnte ein vielschichtiges Œuvre entwickelt, das Stadtansichten, Mode- und Porträtfotografien ebenso umfasst wie essayistische Reportagen. Ihre Bilder bewegen sich zwischen Traum und gesellschaftlicher Wirklichkeit und sind geprägt von einer präzisen, oft poetischen Bildkomposition. Wiederkehrende Themen wie die Stadt und das Porträt von Frauen sowie ihre fotografischen Reisen nach Dakar, Moskau, New York oder Paris strukturieren ihr Werk.

Im Rahmen der Ausstellung findet ein Gespräch mit Frieda von Wild und Lily von Wild, Tochter und Enkelin der Fotografin, die den Estate Sibylle Bergemann betreuen, statt. 

Gespräch mit dem Estate: 11.6.26, 19 Uhr

Laufzeit: bis 28.6.26

Ort: Kunsthalle Göppingen

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Ute Mahler · Gruppenausstellung in Hayama, Japan

Das Museum of Modern Art in Hayama, Japan, zeigt ab Mitte Juni die Ausstellung "Unprecedented: Women Photographers from the GDR" ("Beispiellos: „Fotografinnen aus der DDR"), in der Ute Mahler vertreten ist.

Frauen, die vor der Auflösung der DDR im Jahr 1990 in ihrem Land eine Karriere als Fotografin aufbauten und herausragende künstlerische Werke schufen, verkörpern eine Perspektive, die bei der Aufarbeitung der Geschichte der deutschen Fotografie bisher oftmals übersehen wurde.

Die Ausstellung stellt fünfzehn Ostfotografinnen vor, die über ihr Schaffen bis heute Einfluss haben. Es ist nicht nur das japanische Publikum eingeladen, über die Rolle nachzudenken, die ihre Werke bei der Gestaltung der visuellen Kultur in der ehemaligen DDR gespielt haben.

Eröffnung: 13.6.26 

Laufzeit: 13.6. bis 30.8.26

Ort: Museum of Modern Art, Hayama

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S. Bergemann, U. Mahler & W. Mahler · Gruppenaustellung

Die Ausstellung “Human Topographies. Art Collection Deutsche Börse“ vereint rund 60 Werke von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart von über 25 internationalen Künstler:innen, darunter Sibylle Bergemann sowie Ute Mahler und Werner Mahler.

In der von Cornelia Siebert kuratierten Ausstellung sind ausgewählte Arbeiten zu sehen, die die vielfältigen Facetten menschlich gestalteter Lebensräume sichtbar machen. Diese reichen von dicht bebauten asiatischen Megacitys über nordamerikanische Metropolen und Kleinstädte an der deutschen und französischen Peripherie bis hin zur Weite dünn besiedelter Landstriche im mittleren Westen der USA - sowie den vielen Variationen des Dazwischen. Die gezeigten Arbeiten veranschaulichen, wie unterschiedlich das Zusammenspiel von Landschaft, Architektur und Mensch aussehen kann.

Laufzeit: bis 16.8.26 

Ort: Deutsche Börse Photography Foundation, Eschborn

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Jörg Brüggemann · Künstlergespräch und Einzelausstellung

In der Robert Morat Galerie Berlin ist noch bis Ende Mai Jörg Brüggemanns dreiteilige Serie „Tres Viajes“ zu sehen. Sie ist eine Erkundung Chiles, seiner Natur und seiner Menschen sowie eine Untersuchung der komplexen Beziehungen, die sich zwischen Individuen entwickeln.

Die Ausstellung setzt sich aus den Serien „Mi madre tiene novio“ (2018), „El derecho de vivir en paz“ (2019) und „Aguas que no has de beber“ (2022) zusammen. Im Rahmen der Ausstellung wird Ingo Taubhorn ein Künstlergespräch mit Jörg Brüggemann über seine Arbeit führen.

Das Buch „Tres Viajes“ ist bei Hartmann Books erschienen.

Künstlergespräch: 7.3.26, 16 Uhr

Ausstellung: bis 21.3.26

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Espen Eichhöfer · Buchpräsentation in Oslo, Norwegen

Espen Eichhöfer wurde 2024 von der Jury des „Norwegian Journal of Photography” als einer von acht Fotograf:innen ausgewählt, mit Unterstützung eines Stipendiums der Fritt Ord Stiftung seine Serie „Deep Black Well” umzusetzen. Auszüge dieser Arbeit werden nun erstmals in der neuen Ausgabe des „Norwegian Journal of Photography“ publiziert.

Für dieses Projekt fotografiert Eichhöfer ausgehend von der Auseinandersetzung mit den Veränderungen in der norwegischen Gesellschaft, nachdem das Land immensen Öl-Reichtum aufbauen konnte, seit zweieinhalb Jahren in Norwegen. Er stellt sich die Frage, was mit den Menschen und der Identität eines Landes geschieht, das eigentlich Schlichtheit und Nüchternheit atmet?

Buchpräsentation: 6.3.26, 18 Uhr

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Anne Schönharting · Gruppenausstellung in Hagen

Anne Schönhartings fotografisches Langzeitprojekt „Habitat“ ist Teil der von Pia Goebel kuratierten Ausstellung „Zuhause / at home“ im Osthaus Museum Hagen. Diese widmet sich aktuellen künstlerischen Perspektiven auf Wohnen, Obdach und Unterkunft. Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen von 20 zeitgenössischen Künstler:innen kreisen um das Zuhause als Ort, aber auch das Zuhause-Sein als Gefühl.

2012 begann Anne Schönharting die Bewohner:innen Berlin-Charlottenburgs in ihrem natürlichen Habitat zu fotografieren. Über 10 Jahre hinweg porträtierte und inszenierte sie Menschen und deren Wohnungen in diesem traditionsreichen Viertel Berlins. In ihren sorgfältig komponierten Bildern sehen wir die Menschen und ihre Wohnungen in wundersamen Situationen.

Das gleichnamige, bei Hartmann Books erschienene Buch „Habitat / Berlin-Charlottenburg“ kann im OSTKREUZ Shop erworben werden.

Eröffnung: 27.2.26, 18 Uhr

Laufzeit: 28.2. bis 21.6.26

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Sebastian Wells · Einzelausstellung und Vortrag

Zeitgleich mit den Olympischen Winterspielen in Milano und Cortina zeigt die Galerie Springer Berlin eine Einzelausstellung mit Sebastian Wells' Arbeiten von Olympischen Spielen seit 2016. In „ARENA“ untersucht Sebastian Wells die Olympischen Spiele als globales Massenspektakel und hinterfragt die medialen, räumlichen und sozialen Mechanismen, die dieses Ereignis prägen. Seine Arbeit richtet sich bewusst gegen heroische, national aufgeladene Bildtraditionen des Sports und lenkt den Blick auf jene Strukturen, die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Bedeutung erst hervorbringen.

Parallel erscheint im Spector Verlag der erste Band der in zwei Teilen geplanten Publikation „ARENA, Take 1: Facing the Spectacle“, gestaltet vom Kollektiv Scrollan. Im Rahmen der Ausstellung wird ein performativer Vortrag mit Sebastian Wells stattfinden.

Eröffnung: 20.2.26, 18 bis 21 Uhr

Performativer Vortrag: 27.2.26, 19 Uhr

Laufzeit: 21.2. bis 4.4.26

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Ute Mahler, Werner Mahler, Ludwig Schirmer · Ausstellung

Ute Mahlers und Werner Mahlers Langzeitprojekt „Ein Dorf 1950-2022“ ist in Auszügen Teil der von Linda Conze kuratierten Ausstellung „Community. Fotografie und Gemeinschaft“ im Museum Kunstpalast Düsseldorf, die das facettenreiche Verhältnis von Fotografie und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart beleuchtet.

Frühe Arbeiten von Ludwig Schirmer, Ute Mahlers Vater, sind ebenfalls Teil und Ausgangspunkt des außergewöhnlichen Projektes „Ein Dorf“, das über die Dauer von 70 Jahren ein vielschichtiges Porträt eines Dorfes in Thüringen spannt: Berka. Drei Perspektiven, drei Generationen – und eine Familiengeschichte, die von Wandel und Kontinuität, von Weggehen und Zurückkehren, von Vertrautem und Neuem erzählt.

Laufzeit: bis 25.5.26

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Harald Hauswald · Neuauflage Buch

Am 2. Januar 2026 wurde die Neuauflage von "Ost-Berlin" als eines der ersten im neuen Jahr erschienenen Bücher ausgeliefert. Es ist die 15. Auflage der 7. Ausgabe des von Harald Hauswald und dem Schriftsteller Lutz Rathenow gemeinsam kuratierten Bandes. Seit über 20 Jahren ist das Buch ein Dauerbestseller des Jaron-Verlags, das es immer wieder schafft, neue Resonanzen in der Gegenwart zu erzeugen.

Harald Hauswald zeigte im Herbst zwei erfolgreiche Ausstellungen in Chile und den USA, seine Einzelausstellung mit 87 in den späten 1980er Jahren aus Ostberlin nach Texas in die USA geschmuggelten Fotos aus dem Buch ist noch bis Ende Januar im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Deutschen Bundestag zu sehen.

Am Montag, den 26. Januar um 18 Uhr zeigt die Brotfabrik Berlin nun den Dokumentarfilm "Zärtlich kreist die Faust“, mit Einführung und anschließender Diskussion. Es handelt sich dabei um ein Filmtagebuch vom Februar 1990 über den Schriftsteller Lutz Rathenow, das die ARD damals erstmalig ausstrahlte und in dem in einer markanten Szene ein Gespräch von Harald Hauswald und Lutz Rathenow zu sehen ist. Nach dem Film folgt eine Lesung von Lutz Rathenow.

Datum: 26.1.26, 18 Uhr

Ort: Brotfabrik Berlin

Weitere Informationen: https://brotfabrik-berlin.de/veranstaltung/und-zaertlich-kreist-die-faust-filmtagebuch-von-lutz-rathenow-schriftsteller-ostberlin/



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